| Zum fünften Mal wurde der Balthasar-Neumann-Preis vergeben. Insgesamt 67 eingereichte Bauten aus ganz Europa liessen die Entscheidung in diesem Jahr schwerer denn je werden. | |
![]() Herbert Frisch anlässlich der Preisverleihung in der Residenz zu Würzburg |
Gemäss der in der Preisauslobung geforderten Zusammenarbeit von Architekt und
Ingenieur, die zu besonderen Lösungen führen sollte, entschied die Jury, dass der Kulturspeicher in Würzburg
von den Architekten Brückner & Brückner und den beteiligten Ingenieuren dem Hauptkriterium am besten
entspricht - herausragend vor allem im Lichtkonzept. Weitere Auszeichnungen gingen an das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz von Morger & Degelo Basel mit Herbert Frisch der Prüftechnik HF AG Berneck und an den Umbau einer Kirche zum Konzertsaal in Brandenburg von Pekka Salminen mit den Toningenieuren der Universität Helsinki. |
| Balthasar Neumann verkörpert den Leitgedanken des vom Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. (BDB) und der deutschen bauzeitung (db), gestifteten Preises: Als Ingenieurarchitekt gab Neumann Antworten auf die typischen Bauaufgaben seiner Zeit; einzigartig führte er fantastische Raumkonzeptionen im Wechselspiel mit souveräner Beherrschung ingenieurtechnischen Wissens zu erlebbarer Wirklichkeit zusammen. |
Das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz |
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